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mehr erfahren"Endlich ein Tool gefunden, das mir ermöglicht, Videos DSGVO-konform und ohne zusätzliche Cookies auf meiner Website einzubinden."

Cookie-Banner sind mittlerweile auf fast jeder Website Standard. Doch wie Nutzer tatsächlich damit umgehen, wie Akzeptanz- und Ablehnungsraten aussehen und wie viele Banner wirklich DSGVO-konform sind, bleibt oft unklar. Um hier mehr Transparenz zu schaffen, haben wir die wichtigsten Studien der letzten Jahre zusammengetragen und ausgewertet.
Insgesamt haben wir 29 Studien zusammengestellt (letztes Update: Juli 2026), die verschiedene Aspekte von Cookie-Bannern beleuchten. Unser Fokus lag auf folgenden Fragen:
Das Wichtigste vorweg:
Die Zahlen sind eindeutig. Nutzer haben keine Lust auf Tracking. Wenn sie die Wahl haben, lehnen 50–70 % ab. Trotzdem manipulieren viele Unternehmen ihre Banner so, dass „Ablehnen" versteckt wird — und drücken die Ablehnungsrate unter 10 %. Manchmal bewusst. Manchmal nicht. Nutzer klicken widerwillig auf „Akzeptieren". Sie fühlen sich unter Druck gesetzt — und dieses Gefühl untergräbt nachweislich das Vertrauen.
Konforme, faire Banner sind kein Risiko — sie sind ein Vorteil. Sie schaffen Transparenz, stärken das Markenvertrauen und zeigen, dass du deine Kunden ernst nimmst.
Je nach Design liegt die Ablehnungsrate bei etwa 50 % bis über 60 %, wenn ein klar sichtbarer „Reject all"-Button gleichberechtigt angeboten wird. Erfordert das Ablehnen aber mehrere Klicks, akzeptieren am Ende bis zu 90 % der Nutzer. (2024 / Studie Nr. 05; 2023 / Studie Nr. 03; 2024 / Studie Nr. 04).

Der Trend ist eindeutig: 2018–2019 klickte die Mehrheit auf „Accept all" (60–90 %), oft weil es keine echte Ablehnungsoption gab. Von 2021–2023 trieben Regulierung und öffentliche Debatte die Ablehnungsraten auf 40–50 %, wann immer Nutzer eine sichtbare Wahl hatten. In den aktuellsten Daten von 2024–2025 lehnen etwa die Hälfte bis zwei Drittel ab, wenn ein ordentlicher „Reject all"-Button angeboten wird.
(2019 / Studie Nr. 02; 2020 / Studie Nr. 01; 2022 / Studie Nr. 01; 2024 / Studie Nr. 05; 2025 / Studie Nr. 01).
Je nach Studie liegt der Anteil der Websites mit einem gleichwertig sichtbaren „Reject All"-Button zwischen 15 % und 87 %. Die Varianz ist je nach Studie, Land und analysierten Websites sehr hoch. Die große Mehrheit versteckt die Ablehnungsoption nach wie vor auf einer zweiten Ebene oder bietet sie gar nicht an. In Deutschland bieten allerdings mittlerweile 52 % der Websites einen gleichwertig sichtbaren Ablehnen-Button.
(2025 / Studie Nr. 03; 2025 / Studie Nr. 04; 2024 / Studie Nr. 05; 2022 / Studie Nr. 03).
Zwei Faktoren stechen hervor: die Absicht des Nutzers beim Besuch einer Website und das Design des Banners. Wer mit einem klaren Ziel kommt — z. B. ein Kauf oder schneller Zugang zu Inhalten — akzeptiert eher Cookies, selbst bei Datenschutzbedenken. Gleichzeitig hat das Banner-Design einen großen Einfluss: Wenn „Accept" und „Reject" gleich sichtbar sind, steigen die Ablehnungsraten deutlich.
Zudem haben viele Menschen feste Cookie-Präferenzen, noch bevor sie überhaupt ein Banner sehen. In einem Experiment akzeptierten 37 % immer und 26 % lehnten immer ab. Nur etwa ein Drittel wechselte je nach Design und Kontext.
(2021 / Studie Nr. 01; 2023 / Studie Nr. 03; 2024 / Studie Nr. 04; 2024 / Studie Nr. 05; 2025 / Studie Nr. 5).
Die Forschung macht es deutlich: Die meisten Websites halten sich bei Cookie-Bannern nicht an die Regeln. Eine Analyse von über 35.000 europäischen Websites ergab, dass 49 % Verstöße aufwiesen. Eine internationale Studie mit 254.148 Websites in 31 Ländern zeigte, dass nur 15 % der Cookie-Banner überhaupt die Mindestanforderungen erfüllten. Analysen von 20 Millionen Interaktionen mit Consent Management Platforms ergaben zudem, dass über 50 % der Websites Cookies setzten, bevor Nutzer überhaupt eine Wahl getroffen hatten.
Selbst „konforme" Banner mit Ablehnen-Button nutzen häufig Dark Patterns. Eine Studie von 2025 zeigt, dass 38 % der konformen Banner den Akzeptieren-Button immer noch als visuellen Hauptblickfang gestalten.
(2019 / Studie Nr. 01; 2022 / Studie Nr. 04; 2023 / Studie Nr. 02; 2025 / Studie Nr. 03; 2024 / Studie Nr. 05; 2025 / Studie Nr. 9).
Hohe Ablehnungsraten bedeuten, dass ein Großteil der für Marketing und Optimierung benötigten Daten verloren geht — Studien berichten von 40–70 % weniger Tracking-Datenpunkten, wenn eine echte „Reject all"-Option verfügbar ist. Das wirkt sich direkt auf KPIs wie Reichweite, Zielgruppen-Profiling und Conversion aus.
Noch problematischer: Viele Nutzer stimmen zu, aber nur um blockierte Inhalte wie Videos oder Karten freizuschalten. Studien bezeichnen das als „Einwilligung unter Zwang" — Akzeptanz unter Druck. Nutzer empfinden das als unfair und frustrierend, was das Vertrauen in die Website und die Marke untergräbt.
Besonders auffällig ist das bei Inhalten, die technisch an die Einwilligung gekoppelt sind (z. B. YouTube, Vimeo, Google Maps, Social-Media-Widgets).
(2022 / Studie Nr. 01; 2024 / Studie Nr. 04; 2025 / Studie Nr. 01)
Löst ein Klick auf „Reject" im Banner wirklich das Problem? Die Studien legen klar nahe: Nein, denn technisch startet das Tracking oft trotzdem. Selbst wenn Nutzer ablehnen oder keine gültige Einwilligung vorliegt, setzen 28–43 % der Websites weiterhin Tracking-Cookies. Zusammen mit dem hohen Anteil nicht-konformer Websites ergibt sich ein klares Bild: Du hast als Besucher praktisch keine Möglichkeit, Tracking zu vermeiden.
Google allein ist für 47,3 % der Pixel-Tracking-Verstöße ohne gültige Einwilligung verantwortlich. Meta folgt mit 8,8 %. Wenn so wenige Anbieter die gängigen Tracking-Stacks dominieren, prägen sie indirekt, was Website-Betreiber implementieren und wie gut sie Tracking technisch an die Einwilligung koppeln — auch wenn die Verantwortung bei den Websites liegt.
(2026 / Studie Nr. 1, 2025 / Studie Nr. 6)
Während die nachträgliche Einwilligung in der Regel zuverlässig funktioniert, klappt es in die andere Richtung meist nicht. 57,5 % der Websites löschen Cookies nach dem Widerruf nicht. In diesen Fällen hat der Widerruf der Einwilligung keine reale Wirkung.
Was noch schlechter funktioniert: Wenn du zustimmst, erlaubst du in der Regel auch Tracking durch externe Anbieter. Wenn du widerrufst, müssen diese Anbieter das Signal erhalten — andernfalls kann ihr Tracking weiterlaufen. Drei von vier Websites schaffen das nicht korrekt und informieren mindestens einen Drittanbieter nicht ordnungsgemäß über den Widerruf. Das Ergebnis: Tracking kann auch nach deinem Widerruf fortgesetzt werden.
(2025 / Studie Nr. 8)
Hier findest du die Studien, die wir bisher gefunden haben — sortiert nach Erscheinungsjahr, nicht nach Relevanz oder Umfang. Wenn du neuere kennst, schick sie uns gerne.
Unser Fokus liegt auf europäischer Forschung, einige internationale Studien sind jedoch ebenfalls enthalten. Bei detaillierten Fragen wende dich bitte direkt an die jeweiligen Autoren.
Wichtig: Akzeptanz- oder Ablehnungsraten lassen sich nicht pauschal berechnen. Sie hängen stark ab von
Als Faustregel gilt: Je konformer und fairer das Banner, desto höher die Ablehnungsrate — weil es Nutzern besonders leicht gemacht wird, „Nein" zu sagen.
Kurzer Hinweis: Wir haben über 20 Studien gesichtet, analysiert und zusammengefasst. Wir haben das sehr sorgfältig gemacht, aber es waren viele Daten. Wenn dir irgendwo ein Zahlendreher auffällt, gib uns gerne Bescheid. Danke.
(2026 / Studie Nr. 1)
Forschungsschwerpunkt:
Wie verbreitet neuere, subtilere Dark Patterns sind: Tracking vor der Einwilligung, nicht-funktionale Ablehnung und behinderter Widerruf.
Umfang:
14.000 Websites (10.000 Top Tranco global, 2.000 EU, 2.000 USA), erhoben Jan.–Okt. 2025.
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
Singh, Jin & Kim, "When the Abyss Looks Back", arXiv (März 2026)
https://arxiv.org/abs/2603.21515

(2025 / Studie Nr. 01)
Gegenstand der Studie:
Wahrnehmung von Datenschutz, Consent-Bannern und digitalem Vertrauen im Zeitalter von KI und Big Tech.
Umfang:
Befragung von 10.000 internetaffinen Verbrauchern in Europa (Deutschland, Italien, Spanien, Niederlande, UK) und den USA.
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
Usercentrics / Sapio Research (Mai 2025) https://usercentrics.com/de/resources/state-of-digital-trust-report/

(2025 / Studie Nr. 02)
Gegenstand der Studie:
Selbsteinschätzung europäischer Unternehmen zur Einhaltung von Datenschutzgesetzen und Cookie-Banner-Anforderungen.
Umfang:
Befragung von 600 Entscheidungsträgern in Großbritannien, Deutschland, Spanien und Italien (je 150).
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
Usercentrics / Sapio Research (Dez. 2024 – Veröffentlichung März 2025) https://usercentrics.com/press/usercentrics-research-european-businesses-doubt-their-data-compliance/

(2025 / Studie Nr. 03)
Was untersucht wurde:
Großangelegte Studie zu Design, Verbreitung und Compliance von Cookie-Bannern in Europa.
Umfang:
Analyse von 254.148 Websites aus den Top 10.000 in 31 EU-Ländern und Großbritannien.
Wichtigste Ergebnisse:
„Gefangen im Narrativ, dass bessere Benutzeroberflächen die Lösung sind, riskieren wir aus den Augen zu verlieren, dass die Entmachtung kein Designfehler ist, sondern ein inhärentes Merkmal. Das Gesetz verlangt sie nicht – Einwilligung ist im EU-Recht ein letztes Mittel, wenn keine andere Rechtsgrundlage herangezogen werden kann, keine grundlegende Voraussetzung. Weil Online-Tracking in Europa auf keine andere Weise legalisiert werden kann, war die Antwort der Branche auf ein de facto bestehendes gesetzliches Verbot, die Einwilligung durch Design an ihre konzeptionellen Grenzen und darüber hinaus zu dehnen."
Quelle:
A Cross-Country Analysis of GDPR Cookie Banners (2025, Aarhus University)

(2025 / Studie Nr. 04)
Gegenstand der Studie:
Analyse von Consent-Raten und rechtlicher Compliance von Cookie-Bannern.
Stichprobe:
500 deutsche Websites mit Consent-Bannern, Daten bis Mai 2025.
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
etracker (2025), Consent Benchmark Report 2025 https://www.etracker.com/app/uploads/2025/07/etracker-Consent-Benchmark-2025.pdf (DEUTSCH!)

(2025 / Studie Nr. 5)
Forschungsschwerpunkt:
Wie stark die Hervorhebung von „Akzeptieren" oder „Ablehnen" Cookie-Entscheidungen beeinflusst. Untersucht außerdem die Rolle persönlicher Einstellungen und des Alters.
Umfang:
Online-Experiment mit 306 Teilnehmenden. Jede Person sah 12 Website-Vorlagen, jeweils mit einem Cookie-Banner.
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
Accepting cookies: Nudging, deceptive patterns and personal preference. (2025) https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0747563225000883
(2025 / Studie Nr. 6)
Forschungsschwerpunkt:
Wie häufig Websites Tracking-Techniken unter der DSGVO ohne gültiges Consent-Signal einsetzen. Untersucht Tracking-Cookies, Pixel-Tracking und Browser-Fingerprinting.
Umfang:
Automatisierte Analyse von über 1 Million Websites aus der Tranco-Liste. Datenerhebung im Juli 2024. Die Websites wurden außerdem mittels KI in 22 Inhaltskategorien klassifiziert.
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
Large-scale web tracking and cookie compliance: Evaluating one million websites under GDPR with AI categorization. (2025) https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1084804525001195
(2025 / Studie Nr. 7)
Forschungsschwerpunkt:
Wie Online-Shops Cookies setzen und welche Tracking-Muster sich ergeben. Fokus auf „Masquerading Cookies".
Umfang:
Analyse von 360 populären E-Commerce-Websites. 44.323 Cookies wurden analysiert.
Erklärung:
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
Crumbled Cookies: Exploring E-commerce Websites' Cookie Policies with Data Protection Regulations. https://dl.acm.org/doi/full/10.1145/3708515
(2025 / Studie Nr. 8)
Forschungsschwerpunkt:
Wie einfach es ist, die Einwilligung auf Websites zu widerrufen. Und ob Websites danach tatsächlich das Tracking stoppen, Cookies löschen und Drittanbieter informieren.
Umfang:
Audit der Tranco-Top-200-Websites. Zusätzliche Analyse von 281 Websites mit IAB TCF oder OneTrust, um zu prüfen, was nach dem Widerruf technisch passiert.
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
Johnny Can't Revoke Consent Either: Measuring Compliance of Consent Revocation on the Web (2025) https://hal.science/hal-05474344/
(2025 / Studie Nr. 9)
Forschungsschwerpunkt:
Wie häufig Cookie-Banner, die als vollständig DSGVO-konform eingestuft werden, Nutzer visuell trotzdem zur Einwilligung lenken. Misst „ästhetische Manipulation", also welcher Button die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Umfang:
Analyse von 2.579 Websites. Vergleich EU vs. Nicht-EU. Testet außerdem, ob EU-Websites das Banner-Design je nach Standort des Besuchers ändern – EU vs. USA.
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
Using Salient Object Detection to Identify Manipulative Cookie Banners that Circumvent GDPR (2025) https://arxiv.org/abs/2510.26967

(2025 / Studie Nr. 10)
Forschungsschwerpunkt:
Cookie-Consent-Verstöße aus globaler Perspektive – einschließlich der Frage, wie viele Cookies Websites je nach Region setzen und wie oft der „Reject all"-Button fehlt. System „ConsentChk", University of Michigan.
Umfang:
1.793 weltweit populäre Websites in acht englischsprachigen Regionen.
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
Tang, Bui & Shin, "Navigating Cookie Consent Violations Across the Globe", USENIX Security Symposium (August 2025) https://arxiv.org/abs/2506.08996

(2024 / Studie Nr. 01)
Gegenstand der Studie:
Veränderungen im Nutzerverhalten bei Cookie-Bannern zwischen 2018 und 2023.
Umfang:
Analyse von über 1,2 Millionen Nutzerinteraktionen auf internationalen B2B-Websites (Dienstleistungen, Industrie, Handel).
Wichtigste Ergebnisse:
Ländervergleich:
Quelle:
Advance Metrics, Cookie-Banner-Studie (2024, Vergleich 2018–2023) https://www.advance-metrics.com/de/blog/cookie-banner-verhaltensstudie/
(2024 / Studie Nr. 02)
Gegenstand der Studie:
Einstellungen und Frustrationslevel deutscher Internetnutzer gegenüber Cookie-Bannern und Tracking-Hinweisen.
Umfang:
Repräsentative Umfrage mit 1.013 Teilnehmenden ab 16 Jahren in Deutschland.
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
https://bitkom-research.de/news/drei-viertel-sind-von-cookie-bannern-genervt
(2024 / Studie Nr. 03)
Was untersucht wurde:
Technische Analyse von Browser-Tools, die automatisch mit Cookie-Bannern interagieren (I don't care about cookies, Consent-O-Matic, Ninja Cookie, SuperAgent, CookieBlock). Ziel: Bewertung der Auswirkungen dieser Tools auf den Datenschutz und die DSGVO-Compliance.
Umfang:
Tests mit 9 Browser-Profilen auf Zehntausenden von Websites. Gemessen wurden die Auswirkungen der Tools auf gesetzte Cookies, HTTP-Requests und Tracking-Verhalten.
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle: https://petsymposium.org/popets/2024/popets-2024-0002.php
(2024 / Studie Nr. 04)
Gegenstand der Studie:
Einfluss verschiedener Cookie-Banner-Designs (Dark Patterns vs. transparente „Bright Patterns") auf die Zustimmung und Ablehnung durch Nutzer.
Umfang:
Online-Experiment mit 3.947 Teilnehmenden in Frankreich.
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
Bielova et al., USENIX Security Symposium (2024, in Kooperation mit CNIL) https://www.usenix.org/conference/usenixsecurity24/presentation/bielova
(2024 / Studie Nr. 05)
Gegenstand der Studie:
Entwicklung von Consent Management Platforms (CMPs) in Europa, ihre Verbreitung und ihre DSGVO-Compliance.
Umfang:
Langzeitanalyse von Websites zwischen 2015 und 2023, mit Fokus auf EU-Domains.
Wichtigste Ergebnisse:
„Beispielsweise stimmen über 60 % der Nutzer nicht zu, wenn ihnen eine einfache ‚Ein-Klick-Alles-ablehnen'-Option angeboten wird. Umgekehrt ziehen es rund 90 % der Nutzer vor, einfach zuzustimmen, wenn das Ablehnen mehr als einen Klick erfordert. Das eigentliche Ziel ist es, das nervige Datenschutz-Banner loszuwerden – nicht eine informierte Entscheidung zu treffen."
Quelle:
Longitudinal Analysis of Consent Management Platforms in the EU (2015–2023, veröffentlicht 2024)

(2023 / Studie Nr. 01)
Was untersucht wurde:
Wie viel Zeit europäische Internetnutzer jedes Jahr mit Cookie-Bannern verschwenden – und die daraus resultierenden Produktivitätsverluste.
Umfang:
Analyse von Nutzerinteraktionen in mehreren europäischen Ländern.
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle: https://legiscope.com/blog/hidden-productivity-drain-cookie-banners.html
(2023 / Studie Nr. 02)
Gegenstand der Studie:
Geografische Unterschiede und Nutzerinteraktionen mit Cookie-Bannern auf den meistbesuchten Websites der Welt.
Umfang:
Analyse der weltweit 10.000 meistbesuchten Websites.
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
Exploring the Cookieverse: A Multi-Perspective Analysis of Web Cookies (2023)
(2023 / Studie Nr. 03)
Gegenstand der Studie:
Psychologische und technische Bewertung, wie verschiedene Banner-Designs (neutral, Dark Patterns, Bright Patterns) die Entscheidungen der Nutzer beeinflussen.
Umfang:
Online-Experiment mit 4.000 Erwachsenen in Frankreich.
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
La DITP & CNIL: Impact of Cookie Banner Design (2023)https://www.modernisation.gouv.fr/publications/la-ditp-mesure-limpact-du-design-des-bannieres-cookies-sur-les-internautes
(2023 / Studie Nr. 04)
Was untersucht wurde:
Wie verbreitet sind Cookie-Banner, die Nutzer vor die Wahl stellen: entweder Cookies akzeptieren oder für werbefreien Zugang bezahlen?
Umfang:
Analyse von rund 45.000 Websites weltweit, mit Fokus auf Nachrichtenportale und Content-Portale.
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
https://arxiv.org/abs/2310.01108
(2022 / Studie Nr. 01)
Gegenstand der Studie:
Langzeitanalyse der Cookie-Praktiken auf französischen Websites – insbesondere in Bezug auf Third-Party-Tracking und die Auswirkungen der Durchsetzungsmaßnahmen der CNIL.
Umfang:
Monitoring der 1.000 meistbesuchten französischen Websites zwischen Januar 2021 und August 2022 mit dem CookieViz-Tool des Digital Innovation Laboratory (LINC) der CNIL. Die Studie untersuchte die Nutzung von Third-Party-Cookies vor jeglicher Nutzerinteraktion.
Wichtigste Ergebnisse:
Einschränkung:
Die Studie bewertet nicht die DSGVO-Konformität von Bannern oder das Consent-Design, sondern nur die technische Praxis (Cookie-Nutzung) beim ersten Besuch.
Quelle:
(2022 / Studie Nr. 02)
Gegenstand der Studie:
Einstellungen von Internetnutzern in Deutschland gegenüber Cookies und Cookie-Bannern.
Umfang:
Repräsentative Umfrage unter 1.001 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren (Nov. 2022).
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
Net.ID / INNOFACT-Studie (2022) https://www.horizont.net/medien/nachrichten/studie-der-net.id-so-viele-internet-user-stoeren-sich-an-cookies--oder-an-den-cookie-zustimmungsbannern-204514 (Paywall)

(2022 / Studie Nr. 03)
Gegenstand der Studie:
Design und Nutzerfreundlichkeit von Cookie-Bannern auf den 100 meistbesuchten Websites in Deutschland.
Umfang:
Systematische Auswertung basierend auf dem IVW-Ranking, August 2022.
Wichtigste Ergebnisse:

(2022 / Studie Nr. 04)
Gegenstand der Studie:
Technische Wirksamkeit von Cookie-Bannern auf deutschsprachigen Websites und ihre DSGVO-Konformität.
Umfang:
Analyse von 81 Websites mit Cookie-Bannern (aus einer Zufallsstichprobe von 100 deutschen Domains).
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
Tracker-Scan-Studie, Universität Bamberg (2022)
(2021 / Studie Nr. 01)
Gegenstand der Studie:
Psychologische und gestalterische Faktoren, die Cookie-Entscheidungen in der EU beeinflussen.
Umfang:
Online-Umfrage mit 132 EU-Nutzern.
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
Cookies 'n' Consent: An Empirical Study on the Factors Influencing Website Users' Attitudes towards Cookie Consent in the EU (2021)

(2020 / Studie Nr. 01)
Was untersucht wurde:
Cookie-Akzeptanzraten in verschiedenen Branchen – und was das für datengetriebenes Marketing bedeutet.
Umfang:
Analyse von Websites aus verschiedenen Branchen, basierend auf Daten von Usercentrics.
Wichtigste Ergebnisse:
Hinweis: Die meisten Websites erlauben es Besuchern heute nicht mehr, einfach nicht zu interagieren. „Keine Aktion" ist kaum noch eine Option.
Quelle: https://www.verdure.de/magazin/technologie/cookies-akzeptanzrate-consent-marketing-zustimmung/
(2019 / Studie Nr. 01)
Was untersucht wurde:
Überprüfung, ob Cookie-Banner mit dem IAB Europe Transparency & Consent Framework (TCF) die Entscheidungen der Nutzer tatsächlich respektieren und gesetzeskonform sind.
Umfang:
Analyse von 1.426 Websites mit TCF-Bannern (aus insgesamt 22.949 gecrawlten europäischen Websites). Detaillierte rechtliche und technische Prüfung auf DSGVO- und ePrivacy-Verstöße.
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle: https://arxiv.org/abs/1911.09964

(2019 / Studie Nr. 02)
Gegenstand der Studie:
Einfluss des Banner-Designs (Position, Formulierung, Nudging, Vorauswahl) auf Cookie-Entscheidungen.
Umfang:
Drei Feldexperimente mit über 80.000 echten Website-Besuchern auf einer deutschen E-Commerce-Website.
Wichtigste Ergebnisse:
Quelle:
Studie der Ruhr-Universität Bochum und der University of Michigan (2019) https://dl.acm.org/doi/10.1145/3319535.3354212
Alle sind DSGVO-konform. Klar. Am Ende heißt dies nur: Ihr benötigt die Zustimmung eurer Besucher*innen. In der Praxis fügt ihr den entsprechenden Anbieter in eure Consent-Lösung hinzu, eure Besucher*innen können dann im Cookie-Banner zustimmen. Das Problem – je nach Webseite und Cookie-Banner machen das nur 30 - 60 % . Für alle anderen müssen alle Inhalte vom Anbieter entfernt werden oder hinter einer sogenannten "2-Klick-Lösung".
Anders gesagt: jede*r 2te Besucher*in sieht euer Video nicht.
Ihr sucht eine Lösung, die eure Videos an alle Besucher*innen ausspielt und dabei mehr als DSGVO-konform ist: Cookie- und Consentfrei. Wie Ignite Video.
